• Aufgaben des Datenschutzbeauftragten

    • Der DSB ist als Instrument der unternehmerischen Selbstkontrolle zu verstehen.
      Die Aufgaben des DSB können sich hierbei aus unterschiedlichen Rechtsquellen ergeben, wie dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), der DSGVO, bzw. Landesdatenschutzgesetz (LDSG), sowie aus Spezialgesetzen wie z.B. dem Sozialgesetzbuch (SGB), Handelsgesetzbuch (HGB), Strafgesetzbuch (StGB).
      Seine Aufgabe ist es darauf hinzuwirken, dass die datenschutzrechtlichen Bestimmungen durch den Aufbau einer internen Datenschutzorganisation und durch die Erarbeitung, Pflege und Kontrolle von internen Richtlinien eingehalten werden.
    • Zu den typischen Aufgaben eines DSB gehören

      • Überwachung der ordnungsgemäßen Anwendung von Programmen, mit deren Hilfe personenbezogene Daten verarbeitet werden sollen. Hierzu gehört auch die Erstellung einen Verfahrensverzeichnisses, welches den Umfang und auch die Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung im Unternehmen dokumentiert. Auch hat er dafür zu sorgen, das sogenannte öffentliche Verfahrensverzeichnis gegenüber „Jedermann“ in geeigneter Weise zur Verfügung zu stellen. (§ 4g BDSG)
      • Er muss die Personen, welche mit der Verarbeitung personenbezogener Daten tätig sind, mit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraut machen. (§4g BDSG) Weiter sorgt er für die Verpflichtung dieser Personen auf das Datengeheimnis. (§5 BDSG)
      • Der DSB sorgt für die Koordination und Überwachung der technischen und organisatorischen Maßnahmen, die zur Sicherstellung des Datenschutzes erforderlich sind, (§9 BDSG) sowie für die Durchführung der Vorabkontrollen inklusive der schriftlichen Dokumentation.
      • Er berät die Unternehmensleitung sowie Fachabteilungen in allen Fragen des Datenschutzes. Dies betrifft sowohl die Einführung neuer Programme und Gestaltung von datenschutzgerechten Verträgen und Formularen.
      • Besonders die Einhaltung des Grundsatzes der Datenvermeidung und Datensparsamkeit in Bezug auf personenbezogene Daten ist durch den DSB sicher zu stellen. Er prüft hierbei insbesondere die Zulässigkeit der Datenerhebung, Verarbeitung, Nutzung und Zweckbindung.
      • Der DSB hat alle erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen zu treffen, um sicherzustellen, dass folgende Punkte eingehalten werden:
      • Zutrittskontrolle
      • Zugangskontrolle
      • Zugriffskontrolle
      • Weitergabekontrolle
      • Eingabekontrolle
      • Auftragskontrolle
      • Verfügbarkeitskontrolle
      • Trennungsgebot
      • Der DSB vertritt das Unternehmen gegenüber den Betroffenen und Aufsichtsbehörden
      • Der DSB ist zur Durchführung von regelmäßigen Audits und zur Berichtserstattung an die Geschäftsleitung verpflichtet.
       
    • Ihre Vorteile

      • Vermeidung von Haftung-Risiken.
      • Keine Weiterbildungskosten.
      • Keine Interessenskollisionen.
      • Kein erhöhter Kündigungsschutz wie bei internen Mitarbeiter.
      • Richtiges Umsetzen der gesetzlichen Vorgaben.
      • Kalkulierbare Kosten durch Beratervertrag.
      • Effektive Umsetzung.
      • Wettbewerbsvorteil durch Vertrauens- und Imagegewinn bei Kunden.
      • Keine Betriebsblindheit.
      • Kompetenter Ansprechpartner.
    • Unser Vorgehen

    • 1. KONTAKTAUFNAHME
      Nach erster Kontaktaufnahme stimmen wir weitere Termine ab:

      2. ERSTBERATUNG VOR ORT
      Gerne können Sie mit uns einen Termin zur kostenlosen Erstberatung vereinbaren. Bei diesem Gespräch geben wir Ihnen einen Überblick über die Tätigkeit des externen Datenschutzbeauftragten. Wir können Ihnen unter Berücksichtigung Ihrer firmeneigenen Struktur und Unternehmensprozesse die einzelnen Details unserer Dienstleistung vorstellen.

      3. DATENSCHUTZAUFNAHME
      Nach der ersten Kontaktaufnahme werden wir Sie im Falle der Beauftragung vor Ort zur Datenschutzaufnahme in Ihrem Unternehmen aufsuchen. Alle datenschutzrechtlichten Vorgänge in Ihrem Unternehmen werden in einer Verfahrensübersicht zusammengefasst. Wir werden hierzu mit Ihren Mitarbeitern Gespräche führen und Ihre Büroräume und Produktionsstätten begehen, um jedem Mitarbeiter/jeder Mitarbeiterin diejenigen Verfahren zuzuordnen, bei denen er/sie mit eingebunden ist.

      4. ERSTELLUNG DATENSCHUTZBERICHT
      Nach Abschluss der Analyse-Phase werden wir in dem umfangreichen Fragenkatalog Ihre Antworten zuordnen. Wir erstellen daraus den Datenschutzbericht, den wir Ihnen zur Verfügung stellen.

      5. SCHULUNG DER MITARBEITER
      Anschließend erfolgt die Schulung Ihrer Mitarbeiter in Ihrem Hause. Diese werden in den wichtigsten Punkten des Bundesdatenschutzgesetzes unterwiesen und anschließend einem Test unterzogen. Die Mitarbeiter werden durch diese Schulung sensibilisiert für den Umgang mit personenbezogenen Daten.

      6. AKTUALISIERUNG DES DATENSCHUTZBERICHTES
      Die Aktualisierung des Datenschutzberichtes sollte einmal im Jahr, spätestens alle 2 Jahre erfolgen. Hierbei nehmen wir besonders Bezug auf neu eingeführte Verfahren in Ihrem Unternehmen. Neu eingestellte Mitarbeiter werden gemäß dem BDSG geschult.
       
      7. EXTERNER DATENSCHUTZBEAUFTRAGTER ALS BERATER
      Ihr externer Datenschutzbeauftragter steht Ihnen auf Basis einer Vertragsvereinbarung dauerhaft für alle Fragen zum Thema Datenschutz zur Verfügung. Er informiert Sie über aktuelle für Ihr Internehmen relevante Änderungen der Gesetzeslage.
      Sie können ihn jederzeit anrufen, er berät Sie gern in all Ihren Anliegen rund um den Datenschutz.